Pflege-Bahr

Gut versichert mit dem R+V-Pflege FörderBahr

Mit dem Pflege-Bahr hilft Ihnen der Staat, die Versorgungslücke zu verringern und die Kosten im Pflegefall abzusichern. Gemeinsam mit unserem Partner R+V Krankenversicherung AG bieten wir Ihnen dafür die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung an, den R+V-Pflege FörderBahr.

R+V-Pflege FörderBahr im Überblick

Pflege-Bahr für die private Vorsorge

Der Staat unterstützt seit Anfang 2013 die private Vorsorge für den Pflegefall mit einer Zulage für eine förderfähige Pflegezusatzversicherung, dem sogenannten "Pflege-Bahr". Der R+V-Pflege FörderBahr ist eine solche staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung. Ein weiterer Vorteil neben der staatlichen Förderung: Die R+V Krankenversicherung AG übernimmt alle Formalitäten bei der Beantragung und Verwaltung der Zulage für Sie.

Ihre Vorteile mit dem R+V-Pflege FörderBahr

  • Staatliche Zulage: 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro pro Jahr
  • Keine Gesundheitsprüfung
  • Keine Formalitäten: Beantragung und Verwaltung Ihrer Zulage übernimmt die R+V
  • Keine 5-jährige Wartezeit bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit
  • Keine Kostennachweise erforderlich
  • Leistungen in allen Pflegegraden
  • Leistung ist unabhängig davon, ob stationär oder zu Hause gepflegt wird

Staatliche Förderung

Mit Pflege-Bahr staatlich gefördert vorsorgen

Mit dem R+V-Pflege FörderBahr erhalten Sie vom Staat eine Zulage von 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro pro Jahr. Voraussetzungen für die staatliche Förderung sind

  • ein Eigenbeitrag von mindestens 10 Euro im Monat und
  • eine monatliche Mindestleistung der Versicherung von 600 Euro in Pflegegraden.  

Der genaue Beitrag und die dazugehörige Pflegetagegeldhöhe sind abhängig vom Eintrittsalter1. Der Staat übernimmt bis zu einem Drittel des Beitrags.

Leistung, Beiträge und staatliche Zulage in Euro pro Monat

Eintrittsalter bei
Versicherungsbeginn
Leistung       
Pflegegrad 5
Gesamt-
beitrag
Staatliche
Zulage
Eigen-
beitrag
Förder-
quote
20 Jahre 1.013,40 EUR 15,00 EUR 5,00 EUR 10,00 EUR 33,3 %
30 Jahre 716,00 EUR 15,00 EUR 5,00 EUR 10,00 EUR 33,3 %
40 Jahre 600,00 EUR 18,72 EUR 5,00 EUR 13,72 EUR 26,7 %
50 Jahre 600,00 EUR 28,80 EUR 5,00 EUR 23,80 EUR 17,4 %
  1. Das Eintrittsalter ergibt sich aus dem aktuellen Kalenderjahr abzüglich des Geburtsjahres.

Profitieren Sie von der staatlichen Förderung, wenn Sie

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • in der gesetzlichen Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung / private Pflegepflichtversicherung) versichert sind und
  • noch keine Leistungen aus dieser beziehen oder bezogen haben.

Häufige Fragen zum Pflege-Bahr

Wie viele Menschen werden durchschnittlich pflegebedürftig?

Jeder zweite Mann wird irgendwann ab dem 30. Lebensjahr pflegebedürftig, bei Frauen sind es drei von vier. Bei Ehepaaren beispielsweise trifft es mit 86-prozentiger Wahrscheinlichkeit mindestens einen von beiden.

In welchem Alter werden die meisten Menschen pflegebedürftig?

Jeder sechste Pflegebedürftige ist heute jünger als 65 Jahre.

Wie lang ist die durchschnittliche Pflegedauer?

Frauen werden im Durchschnitt rund fünf, Männer rund vier Jahre gepflegt. In der häuslichen Pflege, die 70 Prozent ausmacht, wird fast jeder Vierte zehn oder mehr Jahre gepflegt.

Wie sieht aktuell die Pflegesituation in Deutschland aus?

62 Prozent derjenigen, die pflegebedürftige Angehörige haben, kümmern sich aktuell selbst um die Betreuung. Zukünftig wird dies wegen der demografischen Entwicklung und geänderter Familien- und Haushaltsstrukturen allerdings immer schwieriger und damit weniger werden.

Reicht die gesetzliche Pflichtversicherung aus?

Bei Weitem nicht. Die gesetzliche Pflichtversicherung stellt allenfalls eine "Teilkasko"-Absicherung dar. Je nach Versorgungsart und Pflegegrad fehlen bei professioneller Pflege durchschnittlich zwischen 450 und 1.950 Euro monatlich – die dann privat zu finanzieren sind.

Kann ich die Pflegekosten selbst aus meinem Einkommen oder Vermögen bezahlen?

Knapp jeder sechste Pflegebedürftige benötigt Sozialhilfe. Die Sozialämter versuchen grundsätzlich, sich das Geld zurückzuholen und prüfen daher immer, ob ggf. nahestehende Familienangehörige unterhaltspflichtig sind. Das können situationsabhängig Ehe- bzw. Lebenspartner, Kinder und Eltern sein.

Ich habe doch schon eine private Pflegezusatzversicherung, oder?

Das glaubt etwas mehr als jeder Fünfte. Doch offenbar verwechseln hier viele die gesetzliche Pflegeversicherung mit einer privaten Pflegezusatzversicherung – letztere haben nämlich erst knapp drei Prozent der Bevölkerung.